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Was ist Islamic Finance?

Islamic Finance ist keine Erfindung aus dem Orient oder eine parallele Finanzwelt, die neben der hiesigen existiert. Es beschreibt vielmehr nachhaltige Finanzdienstleistungen mit prinzipienbasierten Geboten und Verboten aus der islamischen Glaubenslehre.

Ähnliche Gebote und Verbote finden sich ebenso in der christlichen als auch in der jüdischen Glaubenslehre. 

Zu den bekanntesten Regeln zählt das klassische Zinsverbot. 

Doch wie generiert der prinzipienbasierte Investor einen Profit? 

Im Koran heißt es in Sure 2, Vers 276 sinngemäß: 

...Dies, weil sie sagen: ‚Handel ist gleich Zinsnehmen‘, während Allah doch Handel erlaubt und Zinsnehmen untersagt hat.

Die islamische Glaubenslehre erlaubt also Vorteile aus Handels- und Beteiligungsgeschäften und verbietet jeglichen Vorteil aus der risikofreien Geldleihe. Profite dürfen jedoch nicht aus Geschäften mit Firmen generiert werden, welche Schweinefleisch, Alkohol, Waffen, Glücksspiel, Pornografie, Zinsen etc. produzieren oder vermitteln.

Ein weiteres und wichtiges Merkmal ist das Verbot von unsicheren Geschäften. Entsprechend sind alle Transaktionen untersagt, welche mit spekulativen Derivaten ausgeführt werden.

Auch Transaktionen mit Glücksspiel-Charakter werden aus den islamischen Quellen abgelehnt, da kein Vorteil für die Gemeinschaft erzielt wird. Vielmehr ist Glücksspiel ein Nullsummenspiel, bei dem der Einsatz der Spieler lediglich zwischen Verlierer und Gewinner verschoben wird.

Islamic Finance erhält mehr und mehr Aufmerksamkeit auf den globalen Finanzmärkten. Wenn Sie Ihr Vermögen fair und verantwortungsvoll aufbauen möchten, dann nutzen Sie unser Angebot – denn wir beachten Werte, die in den Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte untergegangen sind.

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